12.04.–08.06.2025 Auseinandersetzung mit der Praxis und Geschichte handgezeichneter Animation anhand des tragischen Schicksals Ludwigs II.
In seinen künstlerischen Arbeiten untersucht Julian Irlinger mithilfe verschiedener Medien – darunter Skulptur, Fotografie, Zeichnung und Film – die Verflechtungen von Kunst und kulturellen Makronarrativen sowie deren Verbindung mit Gegenwart und Zukunft. Für seine Einzelausstellung „Verirrte Zeiger“ im Kunstverein für Mecklenburg und Vorpommern in Schwerin setzt sich Irlinger anhand des tragischen Schicksals Ludwig II mit der Technik und Geschichte handgezeichneter Animation auseinander und reflektiert einen Prozess, der der aus der Architektursoziologie bekannten „Disneyfizierung“ ähnelt – die Transformation historischer Narrative und Figuren in affirmative popkulturelle Unterhaltung und politisch motivierte Rhetoriken.
Öffnungszeiten
Mo – Mi, 15:00 – 18:00